jüngling gmbh

Wie ich Marketing und Design verstehe

Weniger ist mehr, wird oft gesagt.
Besonders in der Werbung.

Fakt ist: Die Menschen und somit auch die Kunden
haben immer weniger Lust zu lesen.
Darum ist es wichtig, schnell auf den Punkt zu kommen
und klar zu kommunizieren!

Aber manchmal ist wenig
einfach nur zu wenig, …

… um Relevanz und Sichtbarkeit zu erzeugen,
zu differenzieren, ein Profil zu gewinnen 
und mit Fakten zu überzeugen!

Die Kunst liegt also darin,
so wenig wie möglich,
aber so viel wie notwendig
an die richtige Zielgruppe zu kommunizieren,
um die Kernbotschaft für das Produkt
oder die Dienstleistung erfolgreich zu transportieren.

Ich persönlich sehe eine besondere Kür darin, Kommunikationskonzepte zu realisieren oder Aufgaben umzusetzen, die nicht zuerst Kreative und Auftraggeber entzücken, sondern vor allem von der Zielgruppe verstanden werden.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft Konzepte umgesetzt werden, die mehr durch Nachahmung, gewohnte oder modische Tools und Vorlieben der Beteiligten geprägt sind, als von den substanziellen Realitäten wie Produkt USP, Markt, Konkurrenzanalyse und Zielgruppe.

Was nützt der schönste Funnel, wenn die Angebote nicht zu der Zielgruppe passen und irrelevante Leads generiert werden?

Was nützt das perfekt adaptierte Erfolgskonzept, wenn der sogenannte ROI (Return on Investment) unerreichbar ist, weil der CPC (Cost per Click) Kosten generiert, die selbst mit der besten Conversionrate Gewinnaussichten in weite Ferne rückt.

Überraschenderweise fällt es vielen Beteiligten schwer, dieses Problem als solches in den Blickpunkt zu rücken. Manches wird "verklärt" und Conversion-Steigerungen sorgen für eine gewisse Zufriedenheit.
Ich kenne Unternehmen, die jahrelang Kampagnen realisiert und Budgets verbraucht haben, die niemals in Frage gestellt wurden. Jedes Jahr gab es neue Zielvorgaben zur Conversionsteigerung, die die Agenturen dann in Angriff genommen haben. 
Nur dass sich irgendwann herausstellte, dass diese Conversions ziemlich irrelevant für das eigentliche Geschäft waren, da die relevante Zielgruppe kaum oder garnicht erreicht wurde. 
Man tröstet sich dann damit, dass man immerhin die Markenreichweite erhöht hat (mit viel Kapitaleinsatz in wenig relevanten Zielgruppen.) 

Apropos Leads, ROI, CPC... 
Ich kenne Unternehmer, die es nur schwer ertragen, in Gesprächsrunden mit jüngeren Marketingspezialisten den Eindruck zu vermitteln
als wären sie abgehängt und können kaum noch mitreden,
weil sie die Marketersprache nicht beherrschen.

Ich muss zugeben, dass auch ich mich schwer damit tue, dass es zum Beispiel keine Kontakte mehr gibt, sondern nur noch Leads und warum ein Funnel erst als Geheimtipp und sensationelle Innovation gehyped wurde, die man nur technisch beherrschen muss, um erfolgreich zu verkaufen und mittlerweile als DASS Konzept gilt, um erfolgreich Kontakte zu generieren... Ein Werkzeug ist am Ende nur ein Tool, das nicht Ihr Produkt oder Ihre Kommunikation besser macht, sondern bei der Umsetzung hilft.

Trotzdem ertappe ich mich selbst, dass ich mir diese Ausdrücke aneigne. Wahrscheinlich, weil es nur noch nach oldschool klingt, in Zeiten der digitalen Transformation 😉

Jemanden, für den oldschool keine Beleidigung ist,
der aber digitale Möglichkeiten liebt.
Denn mit den Werkzeugen von heute sind schon mit einem sehr kleinen Team Projekte realisierbar, für die ich früher viele Mitarbeiter und 10 Mal so viel Zeit brauchte.

Durch meine interdiziplinäre Erfahrung als Grafik Designer, Agenturchef, Unternehmer und langjähriger Creative Director eines Verlages mit Erfahrungen in klassischer Werbung als auch mit Online-Projekten liegt meine Stärke in der Verschlankung der Prozesse.
So wichtig es für große Unternehmen ist, die verschiedenen Disziplinen mit guten Spezialisten zu besetzen, ist es für kleinere und mittlere Unternehmen oft eine Überforderung.

Es fehlt an internem Knowhow, um im Sparring mit den Spezialisten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Wege mit Spezialisten können mitunter lang und teuer sein. Hier gilt es abzuwägen, was für Ihr Unternehmen wirklich notwendig und zielführend ist.

Eine schlanke Entscheidungs- und Entwicklungsstruktur mit Konzeption und Umsetzung aus einer Hand ermöglicht nach meinen Erfahrungen extreme Kosteneinsparungen bei oftmals zielführerenden Ergebnissen. Weniger Verzettelung in Meetings und Synergiegewinne durch eine klare konzeptionelle Vision, die in alle Schritte einfließt, statt verteilter Einzelaufgaben mit mehr oder weniger Verständnis für das "Große Ganze". 

Damit das so aufgehen kann, braucht es allerdings eine gute Kommunikation zwischen Autraggeber und Umsetzer. Ohne Vertrauen und ein gewisses "Einlassen" macht so eine Verschlankung der Prozesse keinen Sinn. 
Geschäftspartner und Kunden von mir wissen, 
dass ich recht anstrengend sein kann, weil ich gerne mal widerspreche, Fragen stelle und nachbohre
auf der Suche "nach des Pudels Kern".

Natürlich hat eine solche Vorgehensweise auch Grenzen.
Da ich die wesentlichen Aufgaben selbst übernehme und umsetze, sind die Dimensionen durch meine möglichen Kapazitäten begrenzt.
Natürlich kann auch ich auf Netzwerke zurückgreifen, aber das muss offen besprochen werden im Bedarfsfall.

Marketing & Design ist nicht nur eine Frage der Kreativität und technischer Messwerte, sondern noch immer auch eine Frage der Erfahrung und des gesunden Menschenverstandes.

Fleiß, Können und Abwägen spielen eine genauso große Rolle, wie der kreative Input. Auch das gute alte Kaufmannswissen, ist nicht überholt –
wir haben in Zeiten der Digitalisierung nur sehr viel mehr und bessere Werkzeuge, um unsere Ziele zu erreichen …

Aktuell leider garnicht, da ich im Moment mit Projekten meiner Stammkunden mehr als ausgelastet bin.

Wenn Sie aber schon bis hierhin gelesen haben,
obwohl ich Ihnen keinen kurzweiligen Funnel
mit attraktiven Visuals,
Empfehlungs-Elementen, knackigen Zitaten
und passenden CTA's  angeboten habe,
"um Sie als Lead zu generieren" ...

... sollten wir uns vielleicht trotzdem kennenlernen. 

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